Ein Leben ohne Internet – Schluss mit Cookie-Bannern – Twitter-Mitgründer Jack Dorsey tritt als CEO zurück – Neue Rechte für Verbraucher beim Telefonieren und Surfen – Tesla bringt E-Commerce ins Auto – „Elon, lass den Knochen vom Amazon in Ruhe!“: Tech-Namen trenden bei Hunden

Ein Leben ohne Internet

2,9 Milliarden Menschen waren noch nie im Internet. Klingt verrückt, ist aber wahr. Das zeigt der neuste UN-Bericht. Während der deutsche Durchschnittsjugendliche ca. 70,4 Stunden pro Woche online verbringt, gibt es auch welche, die noch nie im Internet waren. Gerade die Pandemie hat für einen rasanten Anstieg der Internetnutzung gesorgt. Onlineunterricht, Home Office, eCommerce: Vieles findet heutzutage online statt. Doch nicht jeder hat Zugang zum Internet, insbesondere Entwicklungsländern bleibt dies oft verwehrt und somit immerhin knapp einem Drittel der Bevölkerung. Große Tech-Giganten arbeiten jedoch bereits daran, dies in Zukunft zu ändern. [t3n]

Schluss mit Cookie-Bannern

Mit dem neuen Datenschutz-Gesetz soll das lästige Cookie-Management auf jeder einzelnen Webseite endlich ein Ende haben. Bisher müssen Nutzer dem Speichern von Cookies bei jedem Seitenaufruf in einem Pop-Up-Fenster zustimmen. So wird Seitenanbietern ermöglicht, gezielte Werbung zu schalten. Um diesen Vorgang zu vereinfachen, wird zur Zeit eine technische Lösung entwickelt, deren Referentenentwurf für das erste Quartal 2022 geplant ist. Mithilfe von Personal Information Management Services, kurz PIMS, sollen Nutzer einmalig entscheiden, welche Informationen sie Webseitenbetreibern grundsätzlich zur Verfügung stellen wollen. So soll auch verhindert werden, dass Nutzer kurzerhand allen Cookies zustimmen, um Webseiteninhalte zu erreichen. [Tagesschau]

Twitter-Mitgründer Jack Dorsey tritt als CEO zurück

Jack Dorsey, Mitgründer und bisheriger CEO, verlässt die Chefposition bei Twitter wie er am Montag bekanntgab. Seitdem Dorsey 2006 den allerersten Tweet veröffentlichte, begleitet er die Firma seit inzwischen 15 Jahren und prägt die Unternehmenskultur. Nun räumt er den Posten für seinen Nachfolger Parag Agrawal. Diese Entscheidung sei – wie Dorsey betont – trotz Zerwürfnissen zu Großaktionären in der Vergangenheit freiwillig gefallen. Im Gegensatz zu anderen Plattformbetreibern gab sich Dorsey auch selbstkritisch, stellte Daten für die Forschung bereit und versuchte eine gute Diskurskultur zu wahren. Nachdem Dorsey seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte, stieg die Twitter-Aktie zunächst um mehr als zehn Prozent an – fiel kurz darauf jedoch direkt wieder auf ihr normales Niveau zurück. Eine Weile unterstützt Dorsey seinen Nachfolger Agrawal noch im Verwaltungsrat bevor er Twitter Ende Mai 2022 dann endgültig verlässt. [t3n, SZ, Computer Bild]

Neue Rechte für Verbraucher beim Telefonieren und Surfen

Dank einer Novelle des Telekommunikationsgesetzes treten ab dieser Woche eine Vielzahl neuer Verbraucherrechte für Festnetz-, Internet- und Mobilfunkverträge in Kraft – ganz gleich, wann sie abgeschlossen wurden. So dürfen sich diese Verträge etwa nach Ablauf der Vertragslaufzeit nicht mehr automatisch verlängern, wenn eine ausdrückliche Zustimmung des Vertragsnehmers hierzu nicht vorliegt. Außerdem darf die Kündigungsfrist künftig nur noch einen Monat betragen. Eine weitere Neuerung betrifft Verträge, die am Telefon abgeschlossen werden. Diese gelten in Zukunft erst als rechtskräftig, wenn eine schriftliche Bestätigung des Kunden erfolgt ist. Erfreulich ist außerdem, dass Anbieter nun verpflichtet sind, über verfügbare und potenziell günstigere Konditionen bei einem Vertragswechsel zu informieren. Bei aller Freude über die neuen Regeln bleibt jedoch auch ein Wermutstropfen: Eine Mindestbandbreite für schnelles Surfen bleibt hierzulande auch weiterhin ein Traum. [Tagesschau]

Tesla bringt E-Commerce ins Auto

Tesla-Besitzer können ab sofort Käufe und Abos direkt im Auto über das Infotainment-System tätigen. Das stellt Tesla in seinem neuen Software-Update 2021.40.6 bereit. Bisher wird jedoch lediglich ein „Premium-Konnektivität“-Abonnement für 9,99 Euro pro Monat angeboten, mit dem erweiterte Funktionen des Online-Zugangs im Auto freigeschaltet werden können. So verfügen Fahrer mit Premium-Konnektivität etwa über Echtzeit-Verkehrsvisualisierung, eine Satelliten-Ansicht im Navi, über Video- sowie Musikstreaming oder eine Karaoke-Funktion. Auch Funktionen wie die Extrabeschleunigung beim Model 3 oder die Rücksitzheizung, die man bisher nur über die Tesla-Webseite oder per App erwerben konnte, lassen sich jetzt direkt im Auto kaufen. [Golem, t3n]

„Elon, lass den Knochen vom Amazon in Ruhe!“: Tech-Namen trenden bei Hunden

Wir lieben Tiere! Und Hunde ganz besonders, schließlich ziert ein Plüsch-Exemplar von Ruckus unser Büro in Frankfurt. Es geht aber nicht nur uns so, denn durch Covid boomt der Haustiermarkt und immer mehr bellende Vierbeiner ziehen in ein neues Zuhause. Passend dazu hat das US-Amerikanische Haustier-Netzwerk Rover.com die beliebtesten Hundenamen 2021 ermittelt. Und da sind Namen rund um Tech im Kommen: Von Amazon über Elon Musk und Bezos bis hin zu Bitcoin, Zoom und Doge – der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Die Pandemie hat ebenfalls viele Hundenamen inspiriert, so treten Namen wie Fauci oder Covid ebenfalls in der Liste auf. [t3n]

Viele Grüße aus der Redaktion

Freya, Jessica, Marius, Patricia, Victoria und Carl