Aus Facebook wird „Meta“ – Paypal meets Pinterest - oder eben nicht  Quartalszahlen zeigen Erfolg auf ganzer Linie – United Internet bereitet Ionos' Börsengang vor – Rewe: Erster hybrider Supermarkt geht an den Start – Behind the Screenplay: Dune-Autor setzt auf MS-DOS

Neuer Name, neuer Ruf? Aus Facebook wird „Meta“

Mark Zuckerberg hat sein Unternehmen umbenannt. Der US-Gigant bündelt seine Marken künftig unter dem Namen „Meta“. Der Name Facebook wird weiterhin als Produktname der Plattform fungieren, die Zuckerberg einst zu globaler Berühmtheit verhalf. Angesichts des enorm diversifizierten Unternehmensportfolios, das Marken wie Whatsapp oder Instagram unter sich vereint, scheint dieser Schritt folgerichtig. [FAZ]

Paypal meets Pinterest - oder eben nicht

Nachdem vergangene Woche mehrere Medien über die Übernahmeverhandlungen von Paypal und Pinterest in Milliardenhöhe berichtet haben, sind die Aktien von Pinterest in die Höhe geschnellt. Paypals Aktien gingen hingegen in den Keller und Anleger wunderten sich und fragten nach der Sinnhaftigkeit eines solchen Zusammenschlusses. Laut einem offiziellen Statement von Paypal heißt es jedoch nun, dass derzeit keine Übernahme geplant sei. Da das Unternehmen sich sehr bedeckt zu den Übernahmeplänen hält, ist unklar, ob es jemals Verhandlungen gegeben hat oder ob sie durch die plötzliche Medienaufruhr gestört wurden. Jedoch steht fest: Ein „Paypal meets Pinterest“ wird es erstmal nicht geben. [Heise]

Quartalszahlen zeigen Erfolg auf ganzer Linie

Dank effizienter Auftragsfertigung von Chips erzielte Samsung mit 63,2 Milliarden Dollar den zweithöchsten Quartalsgewinn der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig erhöhte sich der Betriebsgewinn um 28 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar. Im Jahresvergleich stiegen die Einnahmen von Google um 41 Prozent auf knapp über 65,1 Milliarden Dollar. Microsoft hingegen steigerte seinen Umsatz um 22 Prozent auf 45,2 Milliarden und Ebay wuchs um elf Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Spotify verzeichnete einen Aufschwung von 27 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar bei weltweit 381 Millionen Abonnenten, darunter 172 Millionen Premium-Kunden. Darüber hinaus konnte Twitter seine Quartalsgewinne um 37 Prozent auf 1,28 Milliarden Dollar erhöhen – die Nutzerzahl stieg auf 211 Millionen. [Handelsblatt;2;3;4;5;6]

United Internet bereitet Ionos' Börsengang vor

Ionos soll dem Handelsblatt zufolge im kommenden Jahr an die Börse gehen. Geplant sei die Erstnotiz ab Ostern 2022, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Dabei könnte Ionos auf eine Marktkapitalisierung von rund fünf Milliarden Euro kommen. Ionos positioniert sich als europäische Antwort auf Google Cloud, Azure und AWS. Um mit diesen „Hyperscalern“ mitzuhalten, braucht Ionos aber Geld. Diese Finanzierung soll jetzt mit dem Börsengang beschafft werden, um die großen Ambitionen zu realisieren. [Handelsblatt]

Rewe: Erster hybrider Supermarkt geht an den Start

In Köln hat Rewe mit der ersten hybriden Einkaufsfiliale und einer kassenlosen Bezahlmöglichkeit in Deutschland die Supermarkt-Revolution gestartet. Somit haben Kunden nun die Wahl entweder klassisch an der Kasse zu zahlen oder aber ihren Einkauf mithilfe der App „Pick & Go“ automatisch abrechnen zu lassen. Mitarbeiter haben das neue Konzept fünf Monate, bevor der Supermarkt in der Kölner Zeppelinstraße nun für seine Kunden öffnete. Doch wie funktioniert der kassenlose Bezahlvorgang? Entscheidet man sich für einen autonomen Check-out, muss am Eingang des Supermarktes die App „Pick & Go“ vorgezeigt werden. Diese scannt während des Einkaufs mithilfe intelligenter Kameras und Sensoren in den Regalböden der Filiale automatisch die Ware, die in den Einkaufskorb gelegt wird. Auch wenn Produkte wieder zurückgelegt werden, erkennt das das System. Nach dem Einkauf kann man mit vollem Wagen einfach aus dem Laden laufen - die Rechnung erhält man in der App. Rewe versichert dabei, dass Gesichtserkennungen oder sonstige Eingriffe in die Privatsphäre nicht stattfinden. [t-online]

Behind the Screenplay: Dune-Autor setzt auf MS-DOS

Final Draft, Movie Magic oder StudioBinder: In der weiten Software-Welt gibt es zahlreiche Programme für das professionelle Schreiben und Editieren von Drehbüchern. Screenwriter Eric Roth, der unter anderem die Skripte für Forrest Gump, Der seltsame Fall des Benjamin Button und ganz aktuell Dune verfasste, nutzt jedoch alles andere als moderne Technologie für seine Arbeiten. Selbst heute fährt er täglich seinen alten Windows-XP-Rechner hoch, öffnet eine MS-DOS-Konsole und startet von dort aus den Editor Movie Master V. 3.09. Lediglich 40 Seiten kann das Programm speichern. Eine Anbindung zum Internet hat der Rechner nicht, was die Drehbuchübergaben und die Kommunikation mit den Studios erschwert – wohl auch besser so, denn seit 2014 gibt es keinen Patch Support mehr für Win XP.
In einem Interview von 2014 stellt Roth der Academy seinen außergewöhnlichen Arbeitsplatz vor – hier geht’s zum Video. [Golem]

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