Paypal meets Pinterest – Heißt Facebook bald nicht mehr Facebook?  Donald Trump stellt eigenes soziales Netzwerk vor – Amazon Music bringt 3D-Sound: Spotify unter Druck – FlixMobility kauft Greyhound – Nostalgie-Fans von Fisherprice aufgepasst!

Paypal meets Pinterest

Ein Internetzbezahldienst und eine Fotoplattform – wie passt das zusammen? Das fragen sich neuerdings viele, denn der Internetbezahldienst Paypal plant laut verschiedenen Quellen Pinterest zu übernehmen. Berichten zu Folge hat Paypal dem Unternehmen 45 Milliarden US-Dollar angeboten. Jedoch befinden sich die Verhandlungen noch im Anfangsstadium. Pinterest kommt der Medientrubel bereits jetzt zugute, denn seit Bekanntwerden der Verhandlungen steigerte sich der Wert der Aktien um 13 Prozent auf knapp 63 Dollar das Stück. Paypals Aktien hingegen sanken um knapp vier Prozent. Bereits Anfang 2021 hatte Microsoft Verhandlungen mit Pinterest geführt und scheiterte. Ob es diesmal zu einer Übernahme kommen wird, bleibt weiterhin fraglich. [Golem, Handelsblatt]

Heißt Facebook bald nicht mehr Facebook?

Der Name „Facebook“ ist in letzter Zeit mit eher negativen Nachrichten aufgefallen. Das weltgrößte soziale Netzwerk will sich nun einem Medienbericht zufolge jedoch umbenennen. Unternehmenschef Mark Zuckerberg plane, auf der jährlichen Connect-Konferenz am 28. Oktober den neuen Markennamen zu enthüllen und damit einen Imagewandel zu schaffen: Facebook solle nicht mehr vornehmlich als soziales Netzwerk wahrgenommen werden, sondern vielmehr als "Metaverse"-Unternehmen - also als Firma, die sich neben der sozialen Vernetzung auch um weitere Belange der virtuellen Welt des Internets kümmert. [t3n]

Donald Trump stellt eigenes soziales Netzwerk vor

Wer in den vergangenen Monaten die leise Hoffnung hegte, dass sich Ex-US-Präsident Donald Trump zeitnah in den Ruhestand verabschieden würde, sollte sich angesichts dieser Nachricht nun besser festhalten: Der ehemalige Politiker kündigte an, bereits kommenden November die Testversion einer eigenen Social Media-Plattform auf den Markt zu bringen. Das Netzwerk TRUTH Social ist laut eigener Aussage eine Reaktion auf die „Tyrannei von Big Tech“. Trump war Anfang des Jahres aufgrund seiner hetzerischen Inhalte von sämtlichen Online-Netzwerken verbannt worden – darunter Twitter und Facebook. Was nach purer Realsatire klingt, ist in vielerlei Hinsicht durchaus bedenklich. Trump genießt nach wie vor einen hohen Einfluss auf regierungskritische und demokratiefeindliche Lager in den USA. Erst vor kurzem kündigte er an, 2024 erneut als US-Präsident kandidieren zu wollen. [Zeit]

Amazon Music bringt 3D-Sound: Spotify unter Druck

Nachdem Apple bereits vor einigen Monaten 3D-Audio für seine Abo-Kunden eingeführt hat, zieht nun auch Amazon Music nach. Am Dienstag gab das Unternehmen bekannt, tausende Songs im 3D Dolby Atmos sowie auch in Sonys konkurrierendem Format 360 Reality Audio anzubieten. Apple setzt bisher ausschließlich auf Dolby Atmos. Zwar hat Amazon schon seit zwei Jahren 3D-Audio im Angebot, doch nur wenige Geräte wie etwa der hauseigene Lautsprecher Echo Studio unterstützten den räumlichen Soundeffekt. Ab sofort lässt sich die 3D-Musik auch über gängige Kopfhörer nutzen, sofern diese mit iOS- oder Android-Geräten gekoppelt sind. Damit gerät der Musik-Streaming-Marktführer Spotify, der noch kein 3D-Audio anbietet, unter Druck, mit seinen Rivalen gleichzuziehen. [Spiegel]

FlixMobility kauft Greyhound

Greyhound ist ein zentraler amerikanischer Mythos. So gut wie jeder, der sich in den USA für kleines Geld über große Strecke bewegen wollte, saß schonmal in einem der Busse mit dem silbernen Windhund. 2007 war die Marke auch noch richtig wertvoll, nämlich 3,6 Milliarden Dollar. Nun hat sich FlixMobility dieses Aushängeschild für maximal 172 Millionen Euro gesichert. Schwer gebeutelt von den akuten Auswirkungen der Corona-Pandemie und billigen Flugtickets geht Greyhound nämlich am Stock und wurde von seinen schottischen Besitzern abgegeben. FlixMobility verspricht sich von der Übernahme eine Etablierung des US-Geschäfts. Ein erster Schritt wurde zwar vor der Pandemie mit eigenen Bussen getan, ein Neustart erfolgte jedoch erst wieder in diesem Frühsommer. [Tagesschau]

Nostalgie-Fans von Fisherprice aufgepasst!

Wer erinnert sich nicht an das bunte Plappertelefon von Fisherprice? Seit Jahrzehnen erfreut es Kinder mit seiner bunten Wählscheibe, dem unverwechselbaren „Ring“-Sound und dem viel zu kurzen Kabel. Jetzt gibt es aber endlich eine Version für Erwachsene, die innerlich Kind geblieben sind. Fisherprice veröffentlicht zum 60jährigen Jubiläum eine Neuauflage mit Bluetooth-Funktion und Fernsprechknopf, die sich mit Handys verbinden lässt. Passend dazu gibt es auch ein herrlich parodistisches Imagevideo. [t3n]

Viele Grüße aus der Redaktion

Freya, Lara, Marius, Patricia, Victoria und Carl