Windows 11: Alle Neuerungen des Nachfolgers - Bye Bye AppStore – Hallo Konkurrenz? - Erst wenn man es weiß, muss man etwas unternehmen - Europäische Einheit – zumindest in Sachen Cyber-Security - Investitionen in die Spielebranche: Der Kaufrausch geht weiter - Baby mit Sinn für Luxus auf Tesla-Shopping-Tour

Windows 11: Alle Neuerungen des Nachfolgers

Optisch wirkt das neue Betriebssystem von Microsoft moderner und frischer. Die Startleiste mitsamt ihren Symbolen rückt in die Mitte des Bildschirms und es gibt eine zusätzlich „Widget-Leiste“. Außerdem wird allen Fans von Multitasking das Herz bei den neuen Möglichkeiten, mehrere Fenster gleichzeitig zu bedienen und zu strukturieren, aufgehen. Nicht zuletzt bekommen Nutzer des neuen Betriebssystems Microsoft Teams kostenlos dazu. Die Ankündigung von Windows 11 bescherte Microsoft einen Rekordhoch ihrer Aktien. Erhältlich ist Windows 11 ab Herbst 2021. [Handelsblatt]

Bye Bye AppStore – Hallo Konkurrenz?

Apple, sein eigenes Betriebssystem und damit verbundene Apps stehen schon lange in der Kritik, doch jetzt geht es nicht mehr nur um die Software selbst, sondern um die Verfügbarkeiten von Konkurrenzprodukten auf Apple-Geräten. Der Digital Markets Act (DMA), der zurzeit im Europaparlament diskutiert wird, stellt bereits seit Dezember infrage, ob Apple künftig auch andere App-Anbieter neben dem App-Store auf seinen Geräten erlauben sollte. Apple hielt sich dazu bislang bedeckt, doch äußerte nun erstmals Bedenken. Apple überprüft jeden einzelnen Anbieter, bevor die Produkte im App-Store verfügbar sind, und befürchtet beispielsweise, dass die Sicherheit unter einer „Öffnung“ leiden könnte. Experten gehen jedoch davon aus, dass es dabei eher um das Provisionsgeschäft von Apple geht. Ob und wann die DMA endgültige Beschlüsse veröffentlicht, ist noch unklar. [Handelsblatt]

Erst wenn man es weiß, muss man etwas unternehmen

Im Sinne dieses Satzes erging in dieser Woche ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum Thema Urheberrecht. Zwei Kläger in unabhängigen Fällen - ein deutscher Musikproduzent und ein niederländischer Fachverlag - verklagten unter anderem Youtube wegen Urheberrechtsverstößen, da die Plattform urheberrechtlich geschützte Inhalte verfügbar mache. Der EuGH entschied nun, dass eine (strafbare) Wiedergabe derartiger Inhalte neben der technischen Bereitstellung auch einen aktiven Beitrag des Betreibers voraussetzt, welcher in beiden Fällen nicht vorliege. Allerdings bekräftigt das Gericht, dass man betroffene Inhalte nach Kenntnisnahme sehr wohl löschen müsse. Nun gilt es für die jeweiligen deutschen Gerichte, über die Einzelklagen zu entscheiden. [ZEIT]

Europäische Einheit – zumindest in Sachen Cyber-Security

Um gegen die zunehmenden Cyberangriffe in der EU vorzugehen, soll nun eine gemeinsame Cyber-Einheit erstellt werden, die die Akteure aus dem Bereich Cybersicherheit in der EU zusammenbringt. Die neue Einheit soll vor allem Präventionsarbeit leisten, aber auch im Falle eines Angriffs unterstützend eingreifen, um gemeinsam besser auf Sicherheitsvorfälle reagieren zu können. Die nationalen Behörden sollen dazu über eine digitale Plattform verbunden werden und sich über ihr ständiges Monitoring austauschen. Im Ernstfall sollen die Experten in Brüssel zusammenkommen. [t3n]

Investitionen in die Spielebranche: Der Kaufrausch geht weiter

Der chinesische Tech-Konzern Tencent hält nun die Mehrheit am Berliner Games-Entwickler Yager Development inne, nachdem er bereits im Februar eine Minderheitsbeteiligung erwarb. Details zu den Kosten gibt es nicht. Yager könne nun von mehr und besseren Ressourcen profitieren, ohne die Führung und Firmenstruktur ändern zu müssen. Tencent ist bereits bekannt für seine Investitionen in die Gaming-Branche: Dem Konzern gehören unter anderem bereits 100% der Anteile an Riot Games, 48% jener an Epic Games und jeweils 5% jener an Ubisoft und Activision Blizzard.
Nachdem EA im letzten Jahr das britische Unternehmen Codemasters und im Februar Glu Mobile aufgekauft hat, geht der Kaufrausch des US-amerikanischen Entwicklers und Publishers in die nächste Runde. 1,4 Milliarden ärmer ist EA um den Mobile-Games-Entwickler Playdemic reicher, der vormals zu Warner Bros. Games gehörte. [Handelsblatt, Golem]

Baby mit Sinn für Luxus auf Tesla-Shopping-Tour

Als die Tesla-Besitzerin ihre Banktransaktionen begutachtete, staunte sie nicht schlecht: Das Unternehmen hatte 10.000 US-Dollar von ihrem Konto abgebucht – für das Full-Self-Driving-Paket. In einem TikTok-Video machte sie ihr zehn Monate altes Kind für den Kauf verantwortlich. Es habe beim Rumspielen mit ihrem Smartphone die Tesla-App geöffnet und ausversehen das Paket bestellt. Die Mutter kritisierte das Unternehmen, seine Anwendung nicht ausreichend mit Sicherheitsvorkehrungen wie eine PIN oder ein Passwort zu schützen. Ob ihr die teure Anschaffung – wie in der Vergangenheit bei anderen Fehlkäufen bereits geschehen – zurückerstattet wurde, ist nicht bekannt. [Golem]

Liebe Grüße Marek, Emma, Linda, Finja & Patricia