Epic vs. Apple - Playstation und Discord machen gemeinsame Sache - Weitere Justizfälle bekannter Gaming-Riesen - Epic Games kauft Artstation und setzt ein Zeichen - Die diesjährige Gamescom wird wieder online-only sein - May The Force Be With You!

Epic vs. Apple: Die erste Prozesswoche

Nach mehreren Monaten im Zwist begann nun der aufsehenerregende Prozess zwischen den Tech-Giganten Epic Games und Apple vor dem Gericht in Oakland – und es scheinen drei skurrile Wochen zu werden. So musste Epic-Chef Tim Sweeney für die vorsitzende Richterin Yvette Gonzalez Rogers wie in einer Gegenüberstellung unter den Beweismitteln Konsolen identifizieren. Epic versuchte zudem Apples monopolistische Vorgehensweise zu untermauern. Dabei gelangten unangenehme Details ans Tageslicht: Interne Dokumente weisen u.a. darauf hin, dass die Überprüfung der Anwendungen im App Store chaotisch sei und es sogar betrügerische Rip-Offs auf den virtuellen Markt schaffen. Dieser Prozess könnte jedoch weitreichende Folgen haben: So verabschiedete Arizona kürzlich ein Gesetz, das alternative Bezahlwege in App Stores erzwingen will. [9to5mac; Spiegel; Handelsblatt]

Playstation und Discord machen gemeinsame Sache

Während es zuletzt noch Gerüchte darüber gab, ob Microsoft Discord kauft, hat nun Playstation für das kommende Jahr eine Partnerschaft mit der Messaging-Plattform angekündigt. Ziel sei es, die Kommunikation und gemeinsame Spielerlebnisse für Freunde und Gruppen durch eine Einbindung ins Playstation Network zu verbessern. Auf der Xbox war eine Verknüpfung des Discord-Kontos schon länger möglich. Auch auf finanzieller Seite bringt sich Playstation in Form einer Minderheitsbeteiligung bei Discord ein. [t3n; play3]

Weitere Justizfälle bekannter Gaming-Riesen

Mit Sony und Valve müssen sich zwei weitere namhafte Gaming-Giganten vor Gericht verantworten. Sony wird in einer Sammelklage vorgeworfen, einen digitalen Monopol-Markt aufgebaut zu haben. Seit 2019 sind digitale Spiele nur noch exklusiv über den PSN-Store verfügbar. Dadurch könne Sony für digitale Kopien bis zu 175% mehr Geld verlangen als im Einzelhandel. Gegen die unfairen Praktiken auf Valves Spieleplattform Steam klagt hingegen Wolfire Studio, die Gründer von Humble Bundle. Durch Valves Marktanteil von 75% seien Entwickler nämlich dazu gezwungen, ihre Spiele auf Steam zu publishen. Das Unternehmen bezieht eine Provision von 30% und besitzt ein Preis-Veto bezüglich der auf Steam veröffentlichten Spiele. Konkret heißt das: Valve kann Entwickler davon abhalten, ihre Spiele günstiger auf anderen Seiten anzubieten, wodurch Valve eine enorme Kontrolle über die Marktpreise zufällt. [ign; t3n]

Epic Games kauft Artstation und setzt ein Zeichen

Epic Games hat derzeit alle Hände voll zu tun. Neben dem Rechtsstreit mit Apple, ist der Spieleentwickler auch mit der Übernahme von Artstation beschäftigt. Die Portfolio-Plattform ist vor allem bei Spieledesignern beliebt, die dort 2D- und 3D-Modelle oder Zeichnungen handeln können. Zu Artstation gehört ebenfalls eine Streaming-Plattform mit Lerninhalten. Als erste Amtshandlung verringerte Epic Games die Gebühren für Verkäufer und Pro-Mitglieder und setzt damit ein Zeichen gegen Apples Preispolitik. Artstation soll laut Epic Games eine unabhängige Plattform bleiben. Für Artstation-Nutzer sind das gute Neuigkeiten: Sicheres Bestehen der Plattform, mehr Einnahmen für Künstler und kostenloses Abrufen der Tutorials. [t3n; Kotaku]

Die diesjährige Gamescom wird wieder online-only sein

Das weltgrößte Games-Event wird in diesem Jahr wieder rein digital umgesetzt. Eigentlich strebte der Veranstalter Koelnmesse eine hybride Veranstaltung an, die sowohl vor Ort als auch digital abgehalten werden sollte. Diese Pläne wurden allerdings über Bord geworfen. Starten wird die Gamescom am Montag, den 23.08.mit der devcom – die Onlinepräsentation Opening Night Live findet am Mittwoch dem 25.08. statt. Darauf folgen schließlich die beiden Kerntage der Gamescom. Neu in diesem Jahr ist Gamescom Epix: eine Community-Aktion, über die Fans schon vor der Messe miteinander in Kontakt treten können. [ign; Golem]

May The Force Be With You!

Der Macht etwas näher sein… kann man ab 2022 im National Air and Space Museum in Washington D.C. Dort wird ab dem nächsten Jahr das T-70X-Wing-Modell aus dem Kinofilm Star Wars: Episode IX zu sehen sein. Derzeit wird es noch auf Vordermann gebracht, um in wenigen Monaten vor dem Albert-Einstein-Planetarium zu stehen. Dass das Museum Star-Wars-Requisiten zeigte, ist übrigens schon eine Weile her: 1997 war dies zuletzt der Fall. [Golem]
Hört ihr auch das Surren, wenn ihr euch ein Laserschwert vorstellt? Diese Vorstellung setzt Disney nun sehr realistisch um: Das bereits im April 2021 vorgestellte Laserschwertmodell wurde nun erstmals in einem Video präsentiert. Das nach wie vor ambitionierte Projekt funktioniert mittels eines LED-Streifens. Die Ausstattung weiß durchaus zu imponieren: Ein Motor rollt den LED-Streifen aus und ein integrierter Lautsprecher sorgt für filmechte Soundeffekte. [Golem]
Hätte Darth Vader blechen müssen? Das legendäre Geständnis „Ich bin dein Vater“, das Darth Vader in Episode V macht, kennt heute vermutlich jeder. Juristen versuchten zum diesjährigen Star Wars Tages eine Antwort auf die Frage zu finden: Hätte Darth Vader seinen Kindern Luke und Leia Unterhalt zahlen müssen? Im Stile einer ernsthaften juristischen Auseinandersetzung mit diesem Sachverhalt wurde über mehrere Seiten diskutiert. Dabei kam u.a. die skurrile Frag auf: Wie viel verdient zum Beispiel ein Jedi oder Sith-Lord? Wessen Interesse nun geweckt wurde, kann sich auf Unterhalt.com die Arbeit der iurFRIEND-Redaktion ansehen.

Viele Grüße

Finja, Freya, Jenny, Linda, Marek, und Vincenz