Microsoft will sie alle! – Zoom Helau und Alaaf!  Deutschland goes Digital – It’s Not A Prank, Bro! – 81-Jährige lässt Fitness-Influencer auf TikTok alt aussehen – Zurück in die Zukunft – "Was im Museum passiert, bleibt im Museum"

Microsoft will sie alle!

Nach der Übernahme von LinkedIn und dem Versuch sich im vergangenen Jahr TikTok unter den Nagel zu reißen, machte Microsoft nun Anstalten, Pinterest zu kaufen. Die Übernahme von Pinterest, dessen Marktwert in der Coronakrise um 600 Prozent gestiegen ist, wäre für Microsoft die größte Übernahme in der Unternehmensgeschichte gewesen, doch aktuell gibt es keine laufenden Gespräche zu der Übernahme. In der Vergangenheit habe Pinterest wohl deutlich gezeigt, dass es Wert auf seine Unabhängigkeit legt. Bleibt die visuelle Suchmaschine starker Einzelgänger oder lässt sie sich doch von dem Softwareriesen locken? Es bleibt spannend! [Handelsblatt] 

Zoom Helau und Alaaf!

Wie so ziemlich jede andere Feierlichkeit, fällt auch die fünfte Jahreszeit aktuell den Beschränkungen der Corona-Pandemie zum Opfer. Ersatzlos ausfallen sollen die Veranstaltungen in Karnevals- und Fastnachtshochburgen natürlich nicht - die kreativen Karnevalisten kamen mit zahlreichen digitalen Alternativen um die Ecke. Sitzungen werden im Livestream übertragen, eine mobile Bühne bringt den Kölner Karneval direkt vor die eigene Haustür und einige Tage später nochmal als Mini-Umzug ins Fernsehen. In Aachen werden Konzerte, Interviews und Sitzungen übers Radio übertragen, parallel soll die heitere Stimmung in Zoom-Streams geteilt werden. [ZDF]

Deutschland goes Digital

Digitale Gesundheitsakte? Digitaler Personalausweis? Deutschland hat große Pläne. Nachdem es schon länger geplant ist, die Gesundheitsakte digital zu gestalten und somit papierloser zu werden. Gibt es nun auch Pläne den Personalausweis auf dem Smartphone verfügbar zu machen. Diese Vorhaben würde nicht nur Tonnen von Papier jährlich sparen, sondern auch Prozesse für den Endverbraucher einfacher gestalten. Eine digitale Gesundheitsakte hat den Vorteil der ständigen und ortsunabhängigen Verfügbarkeit. Das spart lästige Anrufe und Abfragen bei Arztwechsel und der Einholung einer Zweitmeinung. Ein digitaler Personalausweis auf dem Smartphone soll Verbrauchern dabei helfen, Behördengänge wie eine Kfz-Zulassung online zu erledigen. Wann beide Vorhaben auf den Markt kommen ist noch unklar, es wird jedoch schon fleißig geforscht. [SZ, Spiegel]

It’s Not A Prank, Bro! CD Projekt Reds Videospiel-Quellcodes landen im Internet-Auktionshaus

Anfang der Woche teilte CD Projekt Red – Entwickler des derzeit stark umstrittenen Spiels Cyberpunk 2077 – seiner Community mit, Opfer einer Cyberattacke geworden zu sein. Die unbekannten Angreifer haben laut des Erpresserschreibens, Quellcodes von Cyberpunk, Witcher 3 und dem Kartenspiel Gwent sowie interne Dokumente aus der HR- und Finanzabteilung kopiert. Spielerdaten sollen dabei nicht entwendet worden sein. Außerdem drohten sie, die Informationen nach 48 Stunden zu leaken bzw. zu verkaufen, sollte es nicht zu einer Übereinkunft kommen. CDPR ging nicht auf die Forderungen ein. Nun werden die Codes für rund 7 Millionen US-Dollar zum Sofortkauf bzw. über eine Auktion angeboten, der Quellcode von Gwent tauchte bereits zum Download im Netz auf. [Golem, Golem]

81-Jährige lässt Fitness-Influencer auf TikTok alt aussehen

Die 81-jährige Erika Rischko veröffentlicht ihre Lockdown-Fitness-Videos auf TikTok und ist in kürzester Zeit zur Berühmtheit geworden. Ihr bekanntestes Video wurde mittlerweile etwa Zehn Millionen Mal angeschaut und sogar „Good Morning America“ berichtete bereits über die fitte Rentnerin. Zwei künstliche Kniegelenke hielten die passionierte Sportlerin auch vor dem Lockdown nicht davon ab, bis zu 15 Stunden pro Woche im Fitnessstudio zu verbringen. Wir ziehen den Hut davor und sind auch ein bisschen stolz, dass wir über Frau Rischkos Tochter und unseren Kunden Eaton eine Verbindung zu der berühmten TikTokerin haben. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und Gesundheit! [Spiegel]

 "Was im Museum passiert, bleibt im Museum"

Swipen, um den perfekten Match zu finden: das kennen wir mittlerweile alle. Aber ist dir das schon bei einem Objekt passiert? Genau daran arbeitet das Badische Landesmuseum. Ziel ist es, eine neue App zu entwickeln, die sich am Konzept von Dating-Apps wie zum Beispiel Tinder orientiert. Besucher hätten die Möglichkeit, sich durch eine Reihe von 80 Objekten zu swipen. Jedes von ihnen würde Dialoge und Charaktere haben, die von Kuratoren und Bürgern vordefiniert werden. Bei einem Match würden Besucher eine Diskussion beginnen und sowohl mehr über das Objekt erfahren als auch eine einmalige Erfahrung haben. Dies ist Teil einer Initiative für mehr Digitalisierung in Museen, ein aktuell zentrales Thema für diese Institutionen. Obwohl dieses Projekt noch in der Entwicklungsphase ist, könnte es nicht mehr lange dauern, bis wir von einem Objekt nach einem Date gefragt werden! [Welt]

Viele Grüße aus der Redaktion

Emma, Freya, Linda, Laura, Lisa, Patricia und Carl