Ich bin Läuferin, aktuell in Vorbereitung auf meine Halbmarathons Nummer vier, fünf und sechs, und ein kleiner großer Technik-Nerd. 

Genau deshalb geht mir das Herz auf, wenn ich lese, welche Entwicklungen die Technologie für die Sportwelt bereithält. (Zu sehen übrigens unter anderem daran, dass die ISPO digitize Anfang Februar in München in eine weitere Runde geht und dort genau das Verheiraten von Sport und Technologie Thema ist). Natürlich geht es beim Laufsport darum, generell fit zu bleiben, den Kopf frei zu bekommen, an der frischen Luft zu sein; aber doch auch um den Ansporn und den Ehrgeiz, sich kontinuierlich zu verbessern. Bei mir jedenfalls. Und ein wenig Hilfe aus der Technikwelt kommt da natürlich gerade recht!

Als Agentur mit Schwerpunkt in der Tech-Branche erzählen wir Unternehmen seit Jahr und Tag, dass sie den Datenschatz, auf dem sie sitzen, zusammenführen und analysieren sollten, um so ihre Geschäftsergebnisse zu verbessern. Big Data nutzen, um langfristig erfolgreich zu sein und zu bleiben. Das gilt ebenso für den sportlichen Erfolg – selbst für uns Otto-Normal-Sportler da draußen. Puls, Distanz und Pace messen ist dabei schon alltäglich geworden. So sieht man auch bei Volksläufen kaum noch Teilnehmer, die keine Pulsuhr von Garmin, Polar, TomTom, Fitbit oder Apple tragen oder nicht zumindest mit Apps wie Runtastic ihre Leistung tracken. 

Und das Ganze geht jetzt noch weiter, wenn man sich neue Laufschuhe anschaut, die einem Feedback zum Laufstil geben oder immer ausgefeiltere Uhren, die alle erdenklichen Werte aufzeichnen, auswerten und sogar die Laufstrecke entsprechend vorschlagen. Was man davon wirklich braucht und möchte, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden – ich aber finde die Big-Data-Entwicklungen im Sport und die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, sehr sehr spannend!  

Ich freue mich schon darauf, was wir da in den kommenden Jahren noch sehen werden – gerade auch im Breitensport.