Mit Klemmbrettern statt Tablets und Hauspost statt E-Mail mussten sich die Mitarbeiter im Klinikum Fürstenfeldbruck vor ein paar Wochen zufriedengeben - Malware hatte das hauseigene IT-System lahmgelegt. Dabei war die Klinik nur eine von mehreren Organisationen, welche unter dem Virus Emotet Schaden erlitten haben - Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gab es eine erhebliche Häufung an ähnlichen Meldungen.

Der Virus Emotet führt wieder einmal vor, welch verheerende Wirkung Cyberangriffe haben können. Neu ist diese Erkenntnis nach den vielen Vorfällen der Vergangenheit gewiss nicht. Trotzdem scheinen sie viele Organisationen zu ignorieren – gerade Kleinunternehmen und Mittelständler.“ (Quelle: Handelsblatt)

Dass es überhaupt soweit kommt, das große Unternehmen gänzlich gelähmt werden von Computerviren, liegt meistens nicht daran, dass Softwarehersteller zu spät vor den Gefahren warnen und Updates anbieten. Eher fehlt das Bewusstsein über die Auswirkungen eines solchen Vorfalls auf der Geschäftsführungsebene. Wenn ihnen das mögliche wirtschaftliche Ausmaß eines solchen Angriffs im Vorhinein bekannt wäre, würde dem Thema Cybersecurity intern sicherlich eine größere Priorität zugeschrieben. (Lesenswert: die Studie von unserem Kunden McAfee zum Thema Economic Impact of Cybercrime)

Ebenfalls ein Thema, das mit mangelndem Bewusstsein auf höherer Ebene zusammenhängt, ist die Integration von IT im Bildungssystem. In einer Umfrage durch den Softwarehersteller Citrix stellte sich kürzlich heraus, dass Deutschland im Vergleich mit den europäischen Nachbarn hinterherhinkt.

„Schüler in Deutschland sind schlechter mit IT ausgestattet als die in anderen Ländern Europas. Kompetenzrangeleien zwischen Bund und Ländern verhindern, dass sich das ändert.“ (Quelle: Handelsblatt)

Wie bringt man Führungsebenen spezifische Themen näher? Eine Möglichkeit haben wir schon gesehen: Über Umfragen zu öffentlich relevanten Themen kommt man zu neuen Erkennnissen, mit denen man die Debatten bereichern und sich in deren Kontext positionieren kann. Wichtig ist hierbei der Mehrwert für die debattierende Öffentlichkeit - ist der gegeben, ist unser Beitrag auch für nationale und Wirtschaftsmedien interessant. So wurde zum Beispiel die Studie von Citrix vom Handelsblatt aufgegriffen und in einem Artikel zitiert.

Über diese PR-Maßnahme gelingt es einem Unternehmen, sich als Experte / Thought Leader zu positionieren. Thought Leadership geht dabei über Produkt- und Lösungskommunikation hinaus: Der Bezug zu öffentlich relevanten Themen erreicht breite Aufmerksamkeit und gelangt so auch zu den Entscheidungsträgern. Dies garantiert zwar immer noch nicht, dass Thema X zur „Chefsache“ wird, aber es bietet zumindest eine bessere Ausgangslage für eine verstärkte Aufmerksamkeit.

(Sind Sie als Unternehmen auch daran interessiert, einen Mehrwert zu öffentlichen Debatten beizutragen? Sprechen Sie uns gerne darauf an robert.ivanov@hotwireglobal.com)